Sonntagsshopping in Rüttenscheid mit Verkehrsstau / und eine Einladung…

8. März 2010

Am Sonntag, dem 7. März 2010 war in Essen-Rüttenscheid verkaufsoffener Sonntag mit Verkehrsstau.

DIE LINKE.Essen wird auf einer Mtgliederversammlung anlässlich des internationalen Frauentages zum Thema “Frauenarbeit im Einzelhandel” diskutieren und hat Kay Lipka von ver.di als Referentin gewonnen. Die Veranstaltung ist öffentlich, und jede und jeder ist herzlich willkommen:

Wann und Wo?

Am 10. März 2010,
um 19.00 Uhr in der Gaststätte “Sternquelle” (Schäferstraße 17, Essen).

Kohle - Kappes - Klassenkampf

7. März 2010

Internationaler Frauentag 2010 ein politisches Programm des DKP-Frauenarbeitskreises mit Musik und Texten. Mattinee heute am Sonntag, ab 12 Uhr. Zeche Carl.Kohle - Kappes - Klassenkampf

Übrigens:
Morgen am 8.März ist die Frauentagsaktion der LINKEN
in  der Essener Innenstadt: Ab 16 Uhr am Burgplatz/ mit Musik!

Für eine solidarische und sozial gerechte Gesellschaft … Schlusswort nach einer Konferenz

6. März 2010

Allianz gegen verkaufsoffenen Sonntag

4. März 2010

Düsseldorf (RP)

Die schleichende Aushöhlung des Sonntags als Feiertag wollen katholische Verbände und Gewerkschaften nicht hinnehmen. Deshalb haben die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB), die Evangelische Arbeitnehmer-Bewegung (EAB) und die Gewerkschaft Verdi  … in NRW eine Allianz für den freien Sonntag gegründet. Sie trat gestern mit einer Kundgebung vor dem Landtag und einem Demonstrationszug zur Lambertus-Basilika erstmals öffentlich auf.

http://www.rp-online.de/duesseldorf/duesseldorf-stadt/nachrichten/Allianz-gegen-verkaufsoffenen-Sonntag_aid_827735.html

Schweden: ohne Ladenzeitgesetz / aber Diskussionen darüber

4. März 2010

Seit 31.12.1971 ist Schweden ein Land ohne Ladenschlußgesetz. Nebenbei erwähnt wird dies z.B. in einem Antrag zur Wiedereinführung eines Ladenschlußgesetzes im Jahre 2005.

http://www.riksdagen.se/webbnav/?nid=410&typ=mot&rm=2005/06&bet=A300

Motion 2005/06:A300 Affärstider och folkhälsan

Antrag 2005/06:A300 Ladenzeiten und Volksgesundheit

Motivering

Begründung

Sedan affärstidslagen upphörde den 31 december 1971 har ett ”laglöst” tillstånd inträffat eftersom butikerna har möjlighet att hålla öppet på vilka tider de önskar. En ny vana har utvecklats i det svenska samhället:
att handla på söndagar.

Seit das Ladenzeitgesetz am 31. Dezember 1971 aufhört ist ein “gesetzloser” Zustand eingetreten, da die Läden die Möglichkeit haben zu öffnen wann sie wollen. Eine neue Gewohnheit hat sich in der schwedischen Gesellschaft entwickelt: An Sonntagen einzukaufen. Es folgt eine lange Begründung, warum das nicht wünschenswert ist.

Der Antrag wurde nicht angenommen. Aber Initiativen und Debatten zur Sonntagsruhe gibt es auch in Schweden wieder.

Hier zum Beispiel (letztes Jahr):
http://www.varldenidag.se/index.php?option=com_content&task=view&id=4153&Itemid=41

Behöver just svenskar handla på söndagar, när inte norrmän eller tyskar eller italienare behöver?

Måste vi betala svenska varuhushyror med vår helgfrid?
Är söndagshandeln värd att ersätta både naturupplevelser och gudstjänster, både familjegemenskap och vettig ekonomi.

Brauchen Schweden den Sonntagseinkauf, wenn Norweger, Deutsche oder Italiener es auch nicht benötigen?

Das sonntagsfreie Traumland Deutschland, ist zwar regulierter, aber auch schon mal sonntagsgeöffnet, nach Maßgabe kommunaler Entscheidungen, -

Eine andere Haltung nimmt ein anderer “Debattör” ein:
http://www.dagen.se/dagen/article.aspx?id=69109

Tidningen Dagens ledare 13 augusti hade rubriken ”Stäng söndagsbutiken!”. Där argumenterades för skärpt lagstiftning om arbete/vila kopplat till en specifik veckodag, söndagen. Jag vill uppmuntra ledarredaktionen och Dagens läsare till att fundera igenom frågan ur fler perspektiv.

Die Zeitung Dagens hatte am 13 August einen Leitartikel “Schließt die Sonntagsgeschäfte”. Dort wurde für eine scharfe Gesetzgebung argumentiert die die Arbeit / Ruhe an einem bestimmten Wochentag, dem Sonntag regeln soll.  Ich will aber die Redaktion und die Leser der Zeitung ermuntern die Frage aus mehreren Perspektiven zu betrachten.

Der Leser wirbt dann um eine gesetzliche Regelung eines freien
Tages in der Woche. Dieser Tag sollte seiner Ansicht nicht nur der Sonntag sein.

Verkaufsoffener Sonntag in Essen-Altenessen 28.2.2020

1. März 2010

Am Sonntag den 28.Februar 2010, etwa zwischen 15 und 16 Uhr, war ich in Altenessen gewesen um dort den verkaufsoffenen Sonntag zu erleben. Am Tag zuvor war ich schon dort, und hatte den Geschäftsinhaber eines kleinen Ladens gefragt, ob er Sonntag öffnen würde. Er sagte, das mache er vom Wetter abhängig. Lohnen würde sich das aber eigentlich nicht. Ein anderer kleiner Bekleidungsladen ausserhalb des Allee-Centers hatte sich schon Samstag durch ein Schild im Schaufenster darauf festgelegt Sonntag offen zu halten. Es gab aber kaum andere Läden ausserhalbs des Centers, die mit Sonntagsöffnungen warben, und dann auch am Sonntag offen hatten.

Vor meinem geistigen Auge entstand also am Samstag das Bild eines Einkaufszentrums “Allee Center” das an einem verregneten Sonntag offenstand, und auf vereinzelte Kunden wartete.

Was für ein Irrtum !


Denn das Bild, das sich mir am Sonntag zwischen 15 und 16 Uhr bot, war ein völlig anderes:

Kein Parkplatz war mehr in dem Stadtteil zu finden, ständig kreisten Autos um einen Parkplatz zu ergattern. Auf dem Dachparkplatz des Allee Centers war die Hölle los. Autos standen Schlange um Parkplätze zu bekommen, und fuhren wieder herunter um woanders ihr Parkglück zu suchen. Offenbar hatten die Mitarbeiter vom Ordnungsamt sonntagsfrei. Sonst hätten viele Knöllchen zur Sanierung der Stadtkasse beitragen können. Selbst Nebenstrassen waren zugeparkt.

An den Nummernschildern konnte ich erkennen, dass viele Menschen aus den Nachbarstädten kamen, “GE”-für Gelsenkirchen war gut vertreten, aber auch “BOT” für Bottrop, “RE” für Recklinghausen. Die vielen “E”-Kennzeichen gehörten sicher zu den Essenern aus den vielen anderen Stadtteilen, die an diesem Sonntag keine Einkaufsgelegenheiten hatten.

Mir fielen auch viele Familien auf, die ihre Zeit im Allee-Center verbrachten. Die Leute kaufen ein, aber nicht nur, - sondern verbringen tatsächlich ihre Freizeit in der behaglichen Atmosphäre eines klimatisierten zweigeschossigen Einkaufszentrums, in dem von Wind und Regen da draussen nichts mehr zu spüren ist.

PRO-NRW, diese Biedermänner und -frauen, die nichts mit der NPD zu tun haben wollen, sind nicht minder übel: Rassisten und Volksverhetzer

23. Februar 2010

 

In  www.youtube.com/watch?v=-WW41WhD-Sk

höre ich, dass es in der gesamten Schweiz ganze vier Minarette gibt. Um vier Minarette in der ganzen gesamten Schweiz ging es !!! Unglaublich !

“Radikaler Rassismus”, mit Propaganda wie im Dritten Reich, meint der Sprecher in

www.youtube.com/watch?v=7uVXxqvQ3vU

und begründet es meines Erachten auch gut, anhand des Propaganda-Plakates, das volksverhetzende Züge hat.

Pro-NRW hat diese Kampagne für sich übernommen:

Bild

Schon am Logo ist der volksverhetzende Charakter dieser Wahlkampagne sichtbar. Minarette, die wie stationierte Raketen auf schwarz-rot-gelbem Grund stehen,  -  ein Zitat der Schweizer Kampagne, die nicht minder übel war.  Was hat die schwarz vermummte Frau mit den Minaretten zu tun?

Das ist Schüren von Vorurteilen, das ist keine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Thema, das ist als “Islamkritik” getarnter Rassismus. Das ist Faschismus pur, - eine Gruppe in unserer Gesellschaft soll stigmatisiert und ausgegrenzt werden.

Bild

Diese Biedermänner(-und Frauen), die nichts mit der NPD zu tun haben wollen, sind nicht weniger übel. Tatsächlich die sprichwörtlichen Wölfe im Schafspelz. …

Islamophobie - Rap zum Minarett-Verbot

23. Februar 2010

Hat mich sehr bewegt. Dieses Video bekommt hier einen Ehrenplatz …

Katernberg gegen Rassismus …

22. Februar 2010

Kurzer Werbclip für die kommende Bürgerversammlung,
mit Impressionen aus einer vergangenen Demonstration in der Innenstadt von Essen.

Braunes am Willy-Brandt-Platz

21. Februar 2010

NPD-Demo am Willy-Brandt-Platz, was Cornelia Swillus-Knöchel dazu sagt, und wie ein NPD-Vertreter sich zu Minarette äußert - schließlich Bilder von der bunten Gegenaktion und Werbung für eine Bürgerversammlung in Katernberg wegen der Aktionen der rassistischen “Pro-NRW”-Partei gegen Religionsfreiheit, und viel Musik.

Übrigens:
Mittwoch, den 24. Februar 19 Uhr,
Gemeindehaus der ev. Kirche,
Katernberger Markt

Die Partei Pro NRW will am 26. März vor der Moschee in Katernberg demonstrieren. Mit ihrer Minarett-Verbotsforderung will sie unser friedliches Zusammenleben zerstören.

Wir sehen nicht ein, dass die Herkunft und Religion unserer Freunde, Nachbarn und Arbeitskollegen rassistisch mißbraucht wird. Wir wehren uns gegen diese menschenverachtende Propaganda!

Wir appellieren an die Verantwortlichen in Polizei und Verwaltung, alle rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen, um diesen Aufmarsch zu verhindern.

Deshalb erklären wir: Fremdenhass ist bei uns unerwünscht!

Flugblatt (PDF) zum Ausdrucken und Verteilen:
http://www.antirassismus-telefon.de/images/b/bd/100224_buergerversammlung_katernberg.pdf