Ab 7.10 ist Karriere-Treff der Bundeswehr am Kennedyplatz in Essen …

Am 7.10 ist KarriereTreff der Bundeswehr am Kennedyplatz in Essen.

Das ist jedenfalls aufhttp://mil.bundeswehr-karriere.de/… zu lesen, und war auch heute morgen in Radio Essen zu hören.

Am Wochenende hatte die Deutsche Friedensgesellschaft Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG/VK) zu einer Diskussion zu genau diesem Thema, – “Militarisierung der Gesellschaft” – eingeladen.

Eingeladen war auch Peter Bürger (Publizist) und Andrej Hunko (MdB Die Linke).  Hier ein Ausschnitt aus dem Bericht von Andrej Hunko, der von Erfahrungen aus Aachen erzählt und auch allgemein über die Bemühungen der Bundeswehr berichtet Rekruten zu werben:   101002_ddorf_hunko_1 (MP3-Datei)

Andrej Hunko erzählt auch von Beratungsbüros der Bundeswehr Arbeitsagenturen in Essen und in anderen Städten. Zu dem Beratungsbüro der Bundeswehr in der Essener Arbeitsagentur gibt es übrigens ein Bericht aus “DerWesten:”
derwesten.de/staedte/essen/Die-letzte-Bastion-der-Bundeswehr-id723238.html

Dort wird ein Berater zitiert:

Die Menschen zur Bundeswehr zu überreden, so wie es die US-Armee in den Vereinigten Staaten tut, sei nicht das Anliegen der Essener Wehrdienstberater. „Wir informieren die Leute nur. Alles andere wäre schlecht, denn eine Entscheidung für den Job als Soldat will gut überlegt sein”, so Beier. In langen Gesprächen würden Auskünfte über alle Bereiche erteilt: von der Verpflichtungszeit, die schon mal über zehn Jahre beträgt, über den Eid, der geleistet werden muss, bis zu möglichen Auslandseinsätzen. Es soll nichts beschönigt werden, „aber wir rücken die Sachlage gerade”.

Ob das auch dann noch stimmt, wenn die Rekruten für die weltweiten Einsätze der Bundeswehr knapp werden?

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