Essenerin im linken Landesvorstand

Auf dem letzten NRW-Landesparteitag der LINKEN wurde Cornelia Swillus-Knöchel in den Landesvorstand gewählt. Die NRZ berichtete darüber, und fügte hinzu, dass sie in der “Medizinwirtschaft” arbeite. Sie arbeitet tatsächlich in einem Krankenhaus. Es fällt schwer sich daran zu gewöhnen, dass Krankenhäuser Wirtschaftsbetriebe sind.

In der Kandidatenbefragung auf dem Landesparteitag wurde Cornelia Swillus-Knöchel übrigens gefragt:

Conny du redest viel von Feminismus. Gibt es auch etwas was du für Männer speziell tun möchtest.

Ihre schlagfertige und sehr überzeugende Anwort, wo auch das Krankenhaus vorkommt, in dem sie arbeitet:

Mit der Frage fange ich sehr gerne an. Weil ich kann nur eins sagen: Wir Feministinnen setzen uns für eine bessere Umwelt, für eine bessere Gesellschaft ein, und das auch zum Wohle und gemeinsam mit den Männern. Das ist der wahre Feminismus so wie ich ihn verstehe

zum letzten Thema Niedriglohn. Das ist natürlich genau auch so ein Thema, dass prekäre Beschäftigung besonders Frauen betrifft, und auch hier ist es ja so, wenn wir uns dafür einsetzen Leiharbeit zu verbieten, was wir im Uniklinikum als Gewerkschaft auch geschafft haben, dann setzen wir uns für die Lebens und Arbeitsbedingungen von allen Menschen ein.

Aus einer Pressemitteilung der LINKEN-Essen:

Cornelia Swillus-Knöchel, Bezirksvertreterin für DIE LINKE im Stadtbezirk II (Rüttenscheid, Bergerhausen, Stadtwald), wurde auf dem nordrhein-westfälischen Landesparteitag am vergangenen Sonntag in Münster zu einer von zwei stellvertretenden Landessprecherinnen gewählt. Schwerpunkte ihrer zukünftigen Arbeit sieht Swillus-Knöchel darin, “den Feminismus als eine tragende Säule in der NRW-Linken zu verankern” und das Projekt für den sozial-ökologischen Umbau – den sog. “Plan B” – in NRW voranzubringen.

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